top of page
Headerwelle mit der Aufschrift Nahara Emet und dem Menü

Station 8 –
Verfolgt um der
Gerechtigkeit willen

„Glückselig sind die,

die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden,
denn ihrer ist das Reich der Himmel.“

(Matthäus 5,10 – Schlachter 2000)

Screenshot 2 Recco Ligurien Sturm - Kostenloses Foto auf Pixabay.png

Der steinerne Wächter – Standhalten im realen Sturm Das Bild zeigt eine echte, gewaltige Meeresbrandung, deren schäumende Wellen mit voller Wucht gegen eine massive Mole aus Natursteinen und einen alten, stämmigen Steinturm schlagen. Doch trotz der aufgewühlten, wilden See wirkt die Szenerie nicht chaotisch: Über dem Horizont spannt sich ein klarer, leuchtend blauer Himmel, und das Sonnenlicht bricht sich gleißend im weißen Schaum der Gischt. Auf der Spitze des festen Turms leuchtet ein kleines, grünes Signalfeuer. Es ist das visuelle Zeugnis für das unerschütterliche Bleiben in der Realität dieser Welt. Der Sturm bricht sich am Fels, aber der Himmel darüber bleibt weit, klar und unberührt. Ein Bild für ein Leben, das nicht mehr fliehen muss, weil es tiefer verankert ist als die Wellen des Außen. Mitten im Tosen der Zeit steht der Wächter fest, getragen von Gottes unerschütterlicher Ordnung, während das Licht der Wahrheit den sicheren Weg weist.

Standhalten

Ich gehe diesen Weg.

Doch nicht jeder geht ihn mit mir.

Was in mir gewachsen ist,
wird nicht immer verstanden.

Frieden, den ich trage, trifft auf Widerstand.

Nicht laut.
Aber spürbar.

Treue zur Wahrheit hat ihren Preis,

stößt oft auf Ablehnung.

Doch Jeschua nennt genau diesen Ort
das Reich Gottes.

Nicht der Erfolg ist das Ziel.

Sondern das Bleiben.

Der achte Raum: Im Sturm

Der Widerstand kommt.

 

Manchmal von außen.

Manchmal aus der Nähe.

Nicht alles wird leichter.
Nicht alles wird sicher.

Doch ich bleibe.

Nicht aus eigener Kraft.

Sondern weil ich gehalten bin.

Und wer bleibt,
bleibt nicht allein.

Gebet

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Ich komme mit meiner Angst
und bleibe bei dir,
auch wenn es schwer wird.

 

Wenn Widerstand kommt, halte mich fest. 

Bewahre mein Herz,
dass es nicht hart wird. 

 

Lass mich bleiben,
auch wenn es mich etwas kostet.

Sei mein Anker im Sturm.

Dein Reich ist größer
als alles, was mir begegnet.


Amen.

Denkanstoß

Fürchte dich nicht vor dem,
was du noch nicht vollständig verstehst.

Der Weg, den er zeigt, ist wahr.

Auch wenn er dich anders führt,
als du erwartet hast.

Er ist bei dir.

Und er wird dich weiterführen.

Der Weg endet nicht hier

Der Weg der Bergpredigt ist kein Ziel, das man erreicht.
Er ist ein Weg, der in das eigene Leben hineinführt.

Manche Schritte verstehst du sofort.
Andere erst später.

Doch jeder Schritt, den du gehst,
führt dich näher an das Herz Gottes.

Der Weg endet nicht hier.
Doch du darfst ihn jederzeit neu betreten.

Weitere Wege des Glaubens

Der Weg mit Gott hat viele Stationen.

Manchmal brauchen wir Halt.
Manchmal Vertiefung.
Manchmal neue Orientierung.

Auf Nahara Emet öffnen sich verschiedene Räume,
in denen der Weg weitergehen kann.

Talblick im goldenen Morgenglanz

Halt im Glauben

In den Haltepunkten im Glauben findest du Gedanken,
die helfen können, innezuhalten,
Kraft zu schöpfen und neu auszurichten.

Zu den Haltepunkten im Glauben

Glauben leben

Glaube wächst nicht nur im Denken,
sondern im Leben.

Darum öffnen sich hier Räume des gelebten Glaubens:

• Ermutigungen
• Wegbegleitungen
• Wege, die Gott zeigt
• Zeiten, die Gott schenkt
• Wahrheit, die trägt
• Glauben verstehen

Zu Glauben leben

Begleitung auf dem Weg

Manche Schritte auf diesem Weg brauchen Zeit.
Manche Gedanken entfalten sich erst später.

Wenn du die Impulse des Weges weiter vertiefen möchtest,
kann dich der Pilgerbrief begleiten.

Zur Seite Weitergehen

Wenn sie durchs Tal der Tränen gehen,
wird es ihnen zum Quellgrund.“

(Psalm 84,7)

Antiker Messingkompass
bottom of page