
Die verborgene Reise
Ein Logbuch der Landeinnahme (5991 – 5995)
Diese Reise begann nicht erst mit dem großen Marschbefehl von 2022. Sie begann in der Stille, lange bevor das Weltenbeben für die Welt sichtbar wurde. Es ist ein Weg, der zeigt: Gott bereitet Seine Werkzeuge über Jahrzehnte vor, um sie genau zur rechten Zeit am rechten Ort zu haben.
Die frühen Jahre: Ringen und Versprechen
Mein Weg mit Jeschua begann früh. Er hat mich gerufen, als ich noch ein Kind war, doch der Weg zur vollen Hingabe war ein Prozess aus Ringen und Gnade.
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Die erste Wahl: Mit 14 Jahren, nach meiner Konfirmation, traf ich die bewusste Entscheidung, mit Ihm zu gehen. Mit 18 Jahren gab ich Jeschua – ich nannte Ihn damals noch Jesus – das feierliche Versprechen, Ihm mein Leben lang zu dienen. Ich begann kurz darauf mit meinem Leherstudium, wobei eines meiner Fächer Biblische Lehre war.
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Das eigene Ich: Doch wie so oft im Leben wich ich von diesem Versprechen ab. Ich folgte oft meinem eigenen Willen und suchte meine eigenen Wege, während das Fundament Seiner Treue dennoch im Verborgenen hielt.

1980 – 2020: Die 40 Jahre der Zurüstung
Mein Weg als Lehrerin und Wächterin begann nicht erst in Deutschland.
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1980: Der Spatenstich. Mit dem Beginn meines Lehramtsstudiums legte Gott den Grundstein für meine Fähigkeit, heute komplexe biblische Ordnungen zu lehren und weiterzugeben.
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Die Symbolik der 40: Wie Israel 40 Jahre in der Wüste geformt wurde, so dienten die Jahrzehnte zwischen 1980 und 2020 (dem Jahr der Arche) meiner persönlichen Reifung. In dieser Zeit lernte ich in Afrika und Europa, was es bedeutet, Gottes Stimme über menschliche Systeme zu stellen.
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2020/21: Nach genau 40 Jahren war die Ausbildung abgeschlossen. Die Schwelle zum Jordan war erreicht.
1998: Der Wendepunkt in der Krise
Im Jahr 1998 kam der Moment, an dem mein eigener Wille an seine Grenzen stieß. Eine schwere Erkrankung (Zeckenfieber) und eine tiefe Krise in meiner ersten Ehe brachten mich an den Nullpunkt.
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Der neue Bund: In dieser Not wiederholte ich mein Versprechen, aber diesmal mit einer tieferen Hingabe: „Wenn Du mich heilst und meine Ehe rettest, werde ich Dir dienen – egal, wohin Du mich sendest.“
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Der Ruf in die Ferne: In diesem Moment des Gebets empfing ich eine klare Gewissheit, die menschlich gesehen unmöglich schien: Ich sollte an einer christlichen Schule in Deutschland dienen – über 11.000 km von meiner Heimat entfernt.
1998 – 2000: Das Siegel der Einheit
Gott wirkte nicht nur in mir, sondern Er bereitete den Weg in der gesamten Familie vor.
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Die Bestätigung: Parallel zu meinem Erlebnis bekam mein Mann einen ähnlichen Wunsch ins Herz gelegt. Unabhängig von meinen Gedanken spürte auch er, dass es Zeit war, in Deutschland etwas völlig Neues zu beginnen.
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Zwei Zeugen, ein Ziel: Diese Übereinstimmung war für uns das Zeichen, dass der Ruf über 11.000 km hinweg kein bloßer Gedanke war, sondern eine göttliche Marschroute. Gott brachte unsere Herzen in Gleichklang, bevor Er uns in die Bewegung schickte.
2001: Der Gehorsamsschritt und das Ende einer Ära
Der Aufbruch war gezeichnet von Erschütterungen – weltweiten wie persönlichen.
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Das weltweite Signal: Während wir uns einlebten, bebte die Welt. Mein Mann sah im 11. September 2001 ein prophetisches Zeichen – für ihn markierte dieser Tag das Ende einer alten Weltordnung. Er spürte tief im Geist, dass ein unumkehrbarer Umbruch begonnen hatte.
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Das persönliche Opfer: Nur wenige Monate später, Ende Januar 2002, geschah das Unfassbare: Mein Mann verstarb tragisch. Inmitten des Neuanfangs auf fremdem Boden blieb ich zurück.
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Der Gehorsam im Schmerz: Rückblickend war dies die härteste Prüfung meines Vertrauens. Der Marsch, den wir gemeinsam begonnen hatten, wurde zu einem Weg durch ein tiefes Tal. Doch Gott hielt an dem Plan fest, den Er 1998 gesät hatte. Der Zyklus der Vorbereitung lief weiter – nun getragen von der Gewissheit, dass Gott allein mein Versorger und Stratege ist.
2002 – 2011: Zwischen Thronsaal und tiefer Heilung
Nach dem Verlust meines Mannes begann eine Zeit des Suchens. Ich hielt mich an der Zusage aus Psalm 68,6 fest: Gott ist ein Vater der Waisen und der Anwalt der Witwen.
Die neue Verbindung und der Ruf (2007–2008)
Im Jahr 2007 zeigte mir der HERR einen neuen Partner an meiner Seite. Doch kurz nach unserem Kennenlernen geschah etwas, das mein geistliches Leben erschütterte:
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Die Jesaja-Vision: Ich fand mich in einer Erfahrung wieder, die an Jesaja 6 erinnerte. Ich stand im Thronsaal Gottes inmitten einer riesigen Menge. Aus tiefer Demut versteckte ich mich hinter einem Pfeiler. Doch als die Frage erklang: „Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein?“, konnte ich nicht schweigen. Ich meldete mich zaghaft – bereit zu dienen, auch wenn ich die Tragweite der Frage nach all den Jahren des Schmerzes noch nicht verstand.
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Der Waffenträger: Ende 2008 heirateten wir. Mein Mann wurde zu meinem Schutzraum. Gott hatte ihm bestätigt: Er ist mein Schutz und – wie ich später verstand – mein Waffenträger. Er hielt zu mir, auch wenn der Weg für den Verstand oft nicht greifbar war.
2012 – Der Ruf des Wächters und die akademische Fundamentierung

2012 wurde zu einem entscheidenden Wendepunkt. Gott begann, Dinge in meinem Leben aufzudecken und zu verändern. Es war eine Zeit der Klärung, der inneren Befreiung und der Neuausrichtung. In diesem Jahr öffnete sich ein neuer Horizont. Gott gab mir einen klaren Auftrag aus Hesekiel 3,4:
„Geh hin zum Hause Israel und verkündige ihnen meine Worte!“
Dieser Wächterruf traf auf ein vorbereitetes Fundament: Bereits während meines Lehramtsstudiums hatte ich ein zweijähriges Bibelstudium an der University of South Africa (UNISA) absolviert. Diese Zeit im südlichen Afrika prägte mein Verständnis für die Weite des Reiches Gottes nachhaltig. Um für den Dienst als Laienpredigerin gerüstet zu sein, begann ich 2013 zusätzlich einen zweijährigen theologischen Grundkurs. Weitere biblische und prophetische Studien folgten nach 2019.
Die Nacht des Rufes (2013):
In einer Nacht im Jahr 2013 änderte sich alles. Ein gewaltiger Donner riss mich aus dem Schlaf. In dieser Erschütterung rief JHWH mich bei meinem Namen. Er gab mir einen klaren, unmissverständlichen Auftrag:
„Kehr um, tu Buße und halte meine Gebote –
vor allem das erste und das vierte Gebot.
Verkünde es deiner Gemeinde!“
Diese Botschaft schlug Wellen. Das vierte Gebot – der Sabbat – rüttelte an den Grundfesten der Tradition. Es folgten große Fragen, Widerstände und die bohrende Ungewissheit: Wie soll das gehen? Wie kann man das in einer bestehenden Gemeinde umsetzen?
Ich erlebte eine tiefe Frustration. Die Last dieser Botschaft war schwer zu tragen. Ehrlich gesagt war ich 2016 froh, als ich diesen Ruf nicht immer und immer wieder der Gemeinde verkünden musste. Es fühlte sich an wie eine Sackgasse – doch rückblickend war es der Moment, in dem mein Hören auf Seine Stimme endgültig scharf gestellt wurde.
Was damals wie ein Scheitern aussah, war das tragende Fundament für meine heutige Existenz.
2016: Die private Glaubensschule & der Habakuk-Auftrag
2016 folgte der Bruch mit dem institutionellen System. Gott bat mich aus der Gemeinde aus zu treten und auch das Angebot der Erwerbsminderungsrente anzunehmen und auch meinen Dienst an der christlichen Scule zu beenden.
Ich trat in Gottes „private Glaubensschule“ ein. Hier erhielt ich einen klaren Befehl, der an den Propheten Habakuk erinnert:
„Schreibe die Vision auf... damit man es geläufig lesen kann!“
Seit dem Jahr 2000 führe ich Tagebuch, doch ab 2016 wurde das Dokumentieren zur heiligen Pflicht. In dieser Zeit entstand mein Buch „Gott liebt dich!“. Es war ein heiliger Prozess: Abba diktierte mir persönliche Briefe Seines Herzens, die ich anschließend, man könnte sagen, „wissenschaftlich“ erforschen und erklären sollte. Ich lernte die Fundamente des Glaubens neu – jenseits von Traditionen.

ISBN-13 : 978-3740771447
"Gott liebt dich!"
Margit Kresin
2019 – 2020: „Fang an zu bloggen“
Am Übergang zum Henoch-Jahr 5989 kam der nächste Befehl: Die verborgenen Notizen sollten an die Öffentlichkeit. In den Monaten bis März 2020 entstand die Website Glaubensbotschaft.de. (Sie wurde inzwischen geschlossen). Der Heilige Geist gab mir regelmäßigen Input, während die Welt durch die Pandemie zum Stillstand kam. Dieses Archiv ist heute die bezeugte Grundlage für alles, was wir im aktuellen Marsch erleben.
2020-2022 Die weitere akademische und prophetische Ausbildung
Der Herr führte mich noch tiefer in die prophetischen Dimensionen Seines Wortes und ermöglichte mir ein intensives, mehrjähriges Studium bei Jesus Ministries:
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Die prophetische Matrix: Ich vertiefte mich in das Buch der Offenbarung und studierte „The Journey“ – eine Reise durch die fünf Bücher Mose. Hier lernte ich, das „Siegel des Schöpfers“ und die Muster der Erlösung in der Geschichte Israels zu erkennen.
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Abgerundet wurde dieser Weg durch die Online Schule für Bibelstudien LDPTC (Last Dasy Prophetic Training College), die noch einmal mein biblische Fundament stärkte und mich ganze besonders auf die Verkündigung des kommenden Königreichs trainierte, sowie mein Verständnis der biblischen Chronologie schärfte.
Diese fundierte Ausbildung war die „verborgene Zurüstung“. Sie gab mir die Sicherheit, die stille Stimme Gottes von menschlichen Meinungen zu unterscheiden. (siehe → Blogbeitrag Teil 1: Die stille Stimme Gottes ...)
2022 (5991): Der Marschbefehl (Buch Josua)
Anfang 2022 wurde der Weg zugespitzt. Der Auftrag war klar: „Lies das Buch Josua.“ Später folgte der Marschbefehl. "We will march in the middle of March". Mit dem Aufbruch Mitte März 2022 (5991) begann die physische Landeinnahme.
Ein praktischer Schritt des Gehorsams war der Kauf eines Wohnwagens, der unser Zelt aus der Pandemie-Zeit ergänzte. Mit ihm unternahm meine Familie erste strategische Reisen durch Deutschland. Ich staune noch heute, wie Gott das 9-Euro-Ticket jenes Sommers als unser ‚göttliches Reisemittel‘ bereitstellte. Wie die Kundschafter in Kanaan durchkämmten wir das Land – von den Landungsbrücken in Hamburg bis nach Nürnberg. Wir überquerten Flüsse und nahmen das Territorium im Geist für Jeschua ein. Es war kein Urlaub, sondern eine bewusste Erkundung und Einsegnung strategischer Orte.
In den folgenden Jahren weitete sich dieser Radius aus: Reisen nach Frankreich, Südafrika, Namibia, Thailand, Österreich, die Schweiz und Polen kamen hinzu. Dabei war es zweitrangig, wer aus der Familie jeweils unterwegs war – entscheidend war der gemeinsame Auftrag: Überall dort, wo ein Fuß der Mischpoke den Boden berührte (bewusst oder unbewusst), beanspruchten wir Gottes Gegenwart für dieses Land. Doch unser Marsch beschränkte sich nicht nur auf unsere eigenen Schritte.
Geistliche Außenposten: Mein Herz brannte schon immer für die Weite des Reiches Gottes. So wurde es Teil unserer Strategie, Evangelisten und Missionare als unsere ‚verlängerten Arme‘ zu unterstützen. Ob in Sambia, Tansania, Uganda und Burundi oder bei Einsätzen in Indien und Pakistan – durch unsere Hilfe waren wir geistlich mit dabei, als dort Neuland für Jeschua gewonnen wurde. Es ist ein gemeinsames Vorrücken: Wir hier im Land, sie dort an den fernen Fronten – verbunden in der einen großen Landnahme.

Oktober 2022: Die Bestätigung – MiDeAn Frauenkonferenz
Nach all den Jahren des Lernens war es für mich ein folgerichtiger Schritt, die MiDeAn Frauenkonferenz in Essen zu besuchen. Es war ein Moment tiefer Segnung und Bestätigung. Unter dem Banner von Psalm 68,12 erkannte ich, dass mein persönlicher Weg Teil eines viel größeren Plans war: Das Aufstehen eines Heeres von Frauen (Mirijam, Debora, Anna und Hanna), die bereit sind, die Siegesbotschaft der Landnahme zu verkünden.
"Der Herr erlässt sein Wort; groß ist die Schar der Siegesbotinnen." (Psalm 68,12)

2. Juli 2023: Ein Gebet für die Nationen: Die Eröffnung der International Church in Tostedt
Inmitten dieser Zeit der strategischen Landnahme setzte Gott ein öffentliches Zeichen meiner Einsetzung.
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2. Juni 2023: Ich hatte die Ehre, als offiziell geladener Gast das Eröffnungsgebet der International Church Tostedt zu sprechen. Für mich war dies mehr als ein Protokoll – es war ein priesterlicher Moment, in dem ich die Tore für die Nationen in dieser Stadt und für Burundi weit öffnen und unter Gottes Segen stellen durfte.
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Die Kontinuität: Seit diesem Tag bin ich eine feste Wegbegleiterin dieser Gemeinde und durfte jedes Jahr bei den Geburtstagsfeiern dabei sein. Es ist für mich ein Bild der Beständigkeit: Gott baut Brücken zwischen den Völkern, und ich darf an dieser Schnittstelle stehen und Sein Wirken bezeugen.
2024 (5993): Abschied und neue Position
Die Reise meines Vaters ging zu Ende und führte uns ein letztes Mal gemeinsam nach Südafrika. Er war zu Weihnachten 2024 verstorben, und wir setzten ihn im März 2025 im ‚Land der tausend Hügel‘ bei. Diese Beisetzung markierte für mich einen tiefen, heiligen Einschnitt.
In diesem Moment veränderte Jeschua meine Stellung: Mit dem Abschied der vorherigen Generation wurde ich zur Ältesten in der Linie unserer Familie berufen. Es ist eine neue, geistliche Verantwortung für die gesamte Mischpoke (hebräisch für Familie/Sippe – jene Gemeinschaft, die im Geiste zusammengehört und das Erbe gemeinsam antritt). Ich stehe nun in der Verantwortung, das geistliche Fundament zu bewahren und den Marsch zum Vaterhaus anzuführen.
2025 (5994) Ein besonderer Meilenstein
Mein 65. Geburtstag markierte einen tiefen Einschnitt. In der familiären Feier setzte meine Tochter mir eine Krone auf und legte mir eine Schärpe um – ein Moment, der für mich eine prophetische Tiefe besaß, die im Außen kaum jemand erahnen konnte.
Doch das eigentliche Herzstück dieses Tages geschah in der Stille, abseits der Augen derer, die sich (noch) weigern zu hören. Mein Mann gab mir ein Geschenk, das er als zu persönlich für die große Runde empfand: einen Tallit aus Israel, in den Farben Weiß, Gold und Silber. Diese Geste war meine ganz persönliche Einsetzung. Während die Welt und sogar Teile der Familie den Ruf noch nicht verstehen können, wurde mir in diesem privaten Moment meine Rüstung übergeben.
Der Tallit – Zeichen der priesterlichen Gegenwart Gottes – vervollständigte im Geheimen das Bild von Krone und Schärpe. Es war die Bestätigung: Du bist gerufen, du bist geschützt, und du stehst in deiner Verantwortung für die Mischpoke – auch wenn sie es jetzt noch nicht sehen kann.
2026 (5995) Meine Sicht auf das Weltenbeben: Wenn die Mauern fallen
Ich sehe die Ereignisse der letzten Jahre nicht als isolierte Krisen, sondern als das prophetische Echo der Posaunen von Jericho. In meiner Wahrnehmung des biblischen Zeitstroms begann das Zittern der Völker bereits, bevor ich den ersten physischen Schritt in das Land setzte.
Heute, im April 2026, haben wir gerade die Schwelle zum zweiten Monat des Henochjahres 5995 überschritten.
Ich erkenne darin eine entscheidende Etappe: Wir stehen noch am Anfang dieses Jahres, doch das tägliche Weltenbeben bestätigt mir, was ich im Stillen vorbereitet habe: Die Zeit des Verborgenseins ist endgültig vorbei.
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Der 24. Februar 2022: Ich begriff den Kriegsausbruch in der Ukraine sofort als das Ende der alten Sicherheit in Europa. Es war für mich das Signal, dass mein Marschbefehl (März 2022) unmittelbar bevorstand.
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Der 7. Oktober 2023: Den Konflikt im Nahen Osten sehe ich als den zentralen Weckruf. Ich höre die Uhr Gottes seit diesem Tag schneller schlagen; sie fordert uns auf, unsere Positionen im Geist zu beziehen.
Mein Fundament: Nicht durch Heer oder Kraft
Inmitten dieses Bebens halte ich mich fest an das Wort aus Sacharja 4,6:
„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen,
spricht der HERR Zebaoth.“
Ich habe in den Jahren meiner „privaten Schule“ gelernt, im Sturm zu hören und ohne Sicht zu gehen. Dieses Vertrauen ist heute mein Fundament. Ich sehe uns jetzt in der Phase der Landverteilung, wie sie in Josua 18-19 beschrieben ist. Ich nehme meinen Platz als Älteste ein und helfe dir, deinen zu finden.
Die Motoren laufen warm. Ich spüre, wie wir uns auf das große Finale im Hochsommer zubewegen. Es ist die Zeit, in der ich meine Hand ausstrecke, damit die „Mischpoke“ endlich zusammenfindet.
Wenn die Völker zittern:
Meine Zeugenschaft im Weltgeschehen
Ich sehe diese globalen Risse nicht mit Furcht, sondern als Bestätigung meiner Route.
Gott lässt die Mauern fallen (Jericho), damit wir – Sein Volk – unser Erbe im Geist und in der Wahrheit antreten können.
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Juli 2022: Das Ende einer Ära in Japan
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Ich sehe den 8. Juli 2022 als ein tiefes Zeichen: Das Attentat auf Shinzo Abe erschütterte nicht nur Japan, sondern die weltweite politische Stabilität. Es war ein Moment, der mir zeigte, dass selbst sicher geglaubte Fundamente der alten Weltordnung keine Beständigkeit mehr haben.
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Der Aufstieg von "Gog und Magog" – Bündnisse im Norden
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Ich beobachte seit 2024 eine zunehmende Verdichtung: Die Vertiefung der militärischen Kooperation zwischen Russland, dem Iran und anderen Mächten im Norden erinnert mich stark an die prophetischen Bilder aus Hesekiel 38. Für mich ist das kein Zufall, sondern die Formierung jener Mächte, die den „Sturm“ gegen das Erbe Gottes vorbereiten.
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Wirtschaftliche Erschütterungen & Das "Neue Normal"
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Ich erkannte in den Jahren 2024 und 2025 einen historischen Wendepunkt: Das weltweite politische Risiko erreichte laut Experten einen historischen Höchststand. Während die Inflation und Handelskonflikte das „alte System“ aushöhlen, verstehe ich dies als den Ruf, meine Sicherheit allein in der „Arche Jeschuas“ und dem Schutzraum der Mischpoke zu suchen.
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Februar 2026: Der Iran-Konflikt (Die Posaune von Elam)
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Ich betrachte den 28. Februar 2026: Die Eskalation rund um den Iran und die Spannungen im Persischen Golf markieren für mich einen weiteren, entscheidenden Posaunenstoß. Es ist die Phase, in der die „stille Stimme“ zur unüberhörbaren Marschordnung für uns wird, während die Mächte dieser Welt aufeinanderprallen.
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Der Blick nach vorn: Unser Marsch zum großen Finale (2026–2031)
Ich spüre, wie die Motoren warm laufen. Während wir uns auf den Hochsommer 2026 zubewegen, sehe ich bereits die Konturen der kommenden Jahre. Wenn wir das Buch Josua als unsere Landkarte und Daniel sowie die Offenbarung als unseren Kompass nehmen, zeichnet sich eine klare Route ab:
2026 – 2029: Die Konsolidierung und das Ausharren
In diesen Jahren sehe ich uns in der Phase der Landverteilung. Es geht nicht mehr um den großen Krieg, sondern um die Treue im Kleinen – das Einnehmen und Halten der uns zugewiesenen Plätze. Wie im Buch Daniel (Kapitel 12) wird es eine Zeit der Sichtung sein: Die Verständigen werden leuchten. Ich sehe, wie sich die „Mischpoke“ festigt, während die Systeme der Welt (Offenbarung 17-18) weiter zerfallen.
2029/30: Das Sabbatjahr und die Vision des Tempels
Das Jahr 2029/30 (5999) ist das Sabbatjahr – ein Jahr der Ruhe und des Loslassens. Hier erkenne ich die Parallele zu Hesekiel 40,1: Im 25. Jahr ⓘ unserer Landnahme (gerechnet ab dem Marschbefehl) öffnet sich der Himmel.
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Ich sehe den Tempelplan: Es ist die Zeit der großen Vision. Gott zeigt uns die geistliche Architektur Seines Reiches. Der Strom aus dem Tempel (Hesekiel 47) beginnt zu fließen, um alles lebendig zu machen, was er berührt.
2030/31: Das 120. Jubeljahrⓘ – Der Einzug der Herrlichkeit
Dies ist der Zielpunkt unseres Marsches. Nach 30 Jahren (seit 2001) und 120 Jubiläen der Menschheitsgeschichte erreichen wir das „Gelobte Land“ in seiner Fülle.
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Josua 24: Wir erneuern den Bund.
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Hesekiel 43: Ich sehe, wie die Herrlichkeit Gottes durch das Osttor in den Tempel einzieht.
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Offenbarung 21: „Siehe, ich mache alles neu!“
Für mich bedeutet das: Das Jahr 2031 markiert nicht nur ein Ende, sondern den Übergang in die Herrschaft Jeschuas. Es ist das Jahr, in dem die „Mischpoke“ nicht mehr wandert, sondern im Vaterhaus ankommt.
Werde Teil der Weggemeinschaft
Die Zeit der verborgenen Reise mündet nun in die gemeinsame Aufstellung. Wenn du die kommenden Etappen bis zum Hochsommer nicht allein gehen möchtest, lade ich dich ein, Teil unserer Weggemeinschaft zu werden.
Durch die Pilgerbriefe und Glaubensbotschaften erhältst du regelmäßige Impulse, aktuelle Einblicke in die Wegstrecke und Stärkung für das Ausharren in dieser besonderen Zeit.
→ Hier geht es zur Anmeldung für die Pilgerbriefe & Glaubensbotschaften
Lass uns gemeinsam auf das hören, was der Geist Gottes uns heute sagt. Wir gehen diesen Weg im Vertrauen – Schritt für Schritt.
Bei persönlichen Fragen oder Gebetsanliegen erreichst du mich weiterhin unter:
Mögest du getragen sein – vom Strom der Wahrheit.
