
Glauben verstehen – Den Urtext freilegen
„Nicht alles, was uns vertraut ist, entspricht der Wahrheit. In einer Zeit des großen Weltenbebens bricht Gottes reines Licht durch das Dickicht menschlicher Traditionen.“
Glaube und Gefühl
Gefühle kommen und gehen.
Sie können begleiten.
Aber sie tragen nicht.
Glaube entsteht nicht aus dem,
was wir empfinden –
sondern aus dem,
was Gott spricht.
Glaube wächst,
wenn wir lernen,
Seinem Wort mehr zu vertrauen
als unserem Empfinden.
Die Schrift beschreibt Glauben so:
„Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft:
Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.“
(Hebräer 11,1 – Hfa)
Glaube gründet sich nicht auf das Sichtbare.
Nicht auf Beweise im Labor.
Nicht auf wechselnde Emotionen.
Er gründet sich auf Gottes Zusage.
Gefühle dürfen da sein.
Freude, Trost, auch Fragen.
Aber Glaube trägt –
auch dann, wenn das Gefühl schweigt.
Wo Worte verdreht werden, gerät der Weg ins Wanken.
Wo Wahrheit klar benannt wird, wird der Weg begehbar.
