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Wegmarke 2 –
Die ersten Schritte

Ort: Der Weg aus der Metropole (Harburger Berge / Haake)

Der Boden ist noch weich. Er gibt unter meinen Füßen nach. Ich bin losgegangen. Aber der Weg fühlt sich noch fremd an. Die Wüste liegt hinter mir. Doch ihre Spuren sind noch da. Ich erinnere mich an die Wege, die Gott mich geführt hat. Wie Steine aus dem Jordan, aufgerichtet zum Gedenken: Bis hierher hat der HERR mich getragen.

Ich trage noch die Sandalen aus der Wüste. Sie haben mich weit getragen. Neue habe ich vorbereitet, doch ich ziehe sie noch nicht an. Die alten tragen mich noch. Der Weg fühlt sich anders an, als ich es erwartet hatte. Schwerer. Langsamer. Und doch gehe ich nicht allein. Jeschua führt – auch hier.

Und doch höre ich es leise: Wie den fernen Schall einer Posaune (Jer 4,5), ein Ruf, der warnt und zugleich sammelt. Ein Ruf, der mich aufrüttelt: Bleib nicht stehen. Verlier dich nicht im Alten. Geh weiter. Jeschua ruft – leise, aber klar. Ein Signal, das mir sagt: Der Weg hat begonnen. Am Horizont liegt Licht.

Kein Zurück.

Nur Weitergehen.

Kein Sturm mehr.

Nur Weite.

Ich gehe weiter.

Vorsichtig. Schritt für Schritt.

Die Erdung im Gehen:

Der Weg aus Hamburg heraus führt durch den weichen Boden der Harburger Berge. Hinter mir liegt der Lärm der Stadt, vor mir die Stille der Heide. Geistlich entspricht dies dem Jahr 2022, als der „ferne Schall der Posaune“ in mein Leben trat. Mein Donnererlebnis im August 2022 war genau dieser Weckruf: Ein Signal, das mich aufrüttelte, nicht im Alten stehenzubleiben. Wir tragen noch die Sandalen der Vergangenheit, aber wir spüren bereits: Die Landeinnahme hat begonnen, auch wenn die Füße noch schwer sind.

Stoßgebet

Oh Gott, bin ich hier richtig?


Ist das wirklich der Weg?

Wenn Du hier bist, dann geh mit mir. 

 

Amen

Siegelwort:

Gott bläst die Posaune im Land (Jer 4,5). Er ruft Seine Mischpoke zusammen, führt aus dem heraus, was zurückhält, und richtet uns neu aus auf das Licht am Horizont.

Schriftwort:

„Der Mensch denkt sich seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte.“  (Sprüche 16,9)

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Die Pilgerbriefe vertiefen diesen Weg.

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