top of page
Headerwelle mit der Aufschrift Nahara Emet und dem Menü

Jeschua – gesandt vom Vater

Keine neue Lehre, sondern vollkommene Offenbarung

Jeschua steht nicht für eine neue Idee oder einen fremden Gott. Er ist der Gesandte, der direkt vom Vater kommt, in Seinem Auftrag handelt und uns zu Ihm zurückführt. Sein Weg beginnt nicht bei sich selbst, sondern bei dem, der Ihn gesandt hat. In Ihm wird das, was im Alten Bund verheißen wurde, zur erlebbaren Geschichte.

Der Name: Wenn Verheißung zur Person wird

„JHWH ist Rettung“

Der Name Jeschua (ישוע) trägt Seine Sendung bereits in sich. Er bedeutet: „JHWH rettet“ oder „Der HERR ist Rettung“. Hier verbindet sich der heilige Name Gottes (יהוה) mit dem handelnden Retter.


Doch die Schrift offenbart noch eine zweite Facette: Immanuel (עמנואל) – „Gott mit uns“. Diese Namen sind untrennbar: Immanuel beschreibt Gottes Nähe, Jeschua Sein rettendes Handeln. Gott kommt uns nicht nur nahe; Er greift ein.

Das „Ich bin“ in fleischgewordener Treue

Wenn Jeschua spricht: „Ich bin das Brot, das Licht, der Weg“, greift Er das „Ich bin“ (JHWH) auf, das Mose am brennenden Dornbusch offenbart wurde. Er nimmt diesen Namen nicht an sich, um den Vater zu ersetzen, sondern um Ihn sichtbar zu machen. Was der Vater verheißt, wird im Sohn erfahrbar. Er ist nicht der zweite Ursprung, sondern die gesandte Gegenwart – treu bis zur Erhöhung am Holz, wie einst die Schlange in der Wüste.

Einheit ohne Vermischung

Jeschua und der Vater sind eins. Der Ben (בן – Sohn) handelt im vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Abba (אבא – Vater). Diese Begriffe beschreiben keine Hierarchie der Trennung, sondern eine Einheit der Liebe und Bevollmächtigung. Der Vater bleibt der Ursprung, der Sohn die sichtbare Gegenwart. 

Jeschua sucht nicht Seine eigene Ehre, sondern verherrlicht den, der Ihn gesandt hat. Wer ihn sieht, begegnet keinem Ersatz für Gott, sondern dem Weg zurück zum Vater. Diese Einheit wird vollendet durch die Ruach haKodesch (רוח הקודש) – jene heilige Geistesgegenwart, die wir meist als den Heiligen Geist kennen. Sie ist es, die uns in die volle Wahrheit leitet und die Sendung des Sohnes in unserem Herzen lebendig macht.

Das Siegel von Jeschua - יֵשׁוּעַ: Die Sprache der Bilder

Hinter den Buchstaben von Jeschua (ישוע) offenbart die alte Bilderschrift den Heilsplan Gottes. In diesem Namen wird das Wesen des Vaters zur vollendeten Tat:

Jod (י) – Die Hand 🫸🏽:
Wie im Namen des Vaters steht das Yod am Anfang. Es ist die Hand des Schöpfers, die nun ausgestreckt wird. Jeschua handelt nicht aus sich selbst, sondern er ist der verlängerte Arm des Vaters, der rettend in die Welt greift.

Schin (ש) – Die Zähne 🦷:
Das ursprüngliche Symbol zeigt zwei Frontzähne. Es steht für Zermalmen, Verzehren oder Vernichten. Jeschua kam, um die Werke der Finsternis zu zerstören und den Tod zu verschlingen. Es symbolisiert aber auch das scharfe Wort Gottes, das Wahrheit von Lüge trennt.

Waw (𐤅) – Der Nagel ⟟:
Wieder finden wir den Zeltpflock oder Nagel. Er ist das Zeichen der Befestigung und Verbindung. In Jeschua wird die Verbindung zwischen Gott und Mensch am Holz festgemacht – unumkehrbar und sicher. Er ist der Anker, der uns im Himmel festhält.

Ayin (ע) – Das Auge 𓁿:
Das Piktogramm eines Auges bedeutet Sehen, Erkennen oder Wissen. In Jeschua „sehen“ wir den Vater. Er ist die Offenbarung, die unsere geistliche Blindheit heilt und uns befähigt, die Wahrheit (Emet) mit eigenen Augen zu schauen.

Die Botschaft der Zeichen: Rettung wird sichtbar

Die Bilderschrift von Jeschua spricht eine klare Sprache:

Die Hand Gottes (Jod) zerstört die Macht der Trennung (Schin),

indem sie fest genagelt wurde (Waw),

damit wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen können (Ayin).

Jeschua ist nicht nur ein Name – er ist das sichtbare Handeln des Vaters. Wenn wir diesen Namen bekennen, stellen wir uns unter die Autorität des Sohnes, der die Verheißung des Alten Bundes in die Tat umgesetzt hat.

Jeschua ist die unerschütterliche Instanz für unsere Zeit der Landeinnahme (2022–2031).

Vom Wort zur Tat: Der Weg geht weiter

Jeschua hat den Weg zum Vater freigemacht und uns die Rettung gebracht. Doch Er lässt uns auf diesem Weg nicht allein. Um die Wahrheit Seiner Sendung nicht nur zu verstehen, sondern in ihr zu leben, hat Er uns einen Beistand versprochen.

Es ist die Ruach haKodesch – der heilige Atem Gottes, der das vollendet, was der Vater durch den Sohn begonnen hat. Sie ist es, die uns leitet, tröstet und die Gegenwart des Königs in unserem Alltag erfahrbar macht.

bottom of page