top of page
Headerwelle mit der Aufschrift Nahara Emet und dem Menü

Wenn die Mauern brechen – Die Prüfung des vierten Monats

  • Autorenbild: Margit  Kresin
    Margit Kresin
  • 5. Juli
  • 3 Min. Lesezeit
Die mächtigen, verwitterten Steinmauern einer alten Burgruine mit offenen Fensterbögen, hinter denen sich am blauen Himmel eine gewaltige, strahlend weiße Wolkenformation auftürmt
Die Prüfung des vierten Monats: Wenn künstliche Sicherheiten fallen.

Wir spüren es alle: Die Welt, wie wir sie kannten, gerät unaufhaltsam ins Wanken. Doch während die vertrauten Fundamente der Gesellschaft brechen, bereitet JHWH (יהוה), der Gott Israels, im Verborgenen einen unerschütterlichen Schutzraum für Seine Familie vor. Willkommen zum Auftakt unserer dreiteiligen Miniserie. In diesen drei Beiträgen entschlüsseln wir das prophetische Zeitfenster, in dem wir aktuell stehen, enthüllen das militärische Geheimnis von Gottes übernatürlicher Rettungskraft (EZER עֵזֶר) und betreten gemeinsam den schmalen Pfad auf dem Berg – die Bergpredigt Seines Sohnes Jeschua (ישוע) als unser Gosen im Auge des Sturms. Es ist Zeit, die Augen zu öffnen, den Blick auf den König zu richten und den ersten Schritt des Vertrauens zu gehen.


1. Wo finden wir noch Halt?

Schauen wir uns auf der Weltbühne um, spüren wir es alle: Die Fundamente, auf denen unsere Gesellschaft, Wirtschaft und scheinbaren Sicherheiten jahrzehntelang ruhten, wackeln unübersehbar. Viele Menschen erleben eine leise, oft unbewusste Überforderung angesichts der rasanten Dynamik unserer Zeit. Es ist das Gefühl, dass die alte, gewohnte Weltordnung Risse bekommt. Wo finden wir noch Halt, wenn die äußeren Schutzmauern fallen?


Biblisch gesehen ist diese Phase kein Zufall, sondern ein präzise angekündigtes Zeitfenster. Als ich gestern am 4. Juli auf genau 25 Jahre Dienst blickte, seitdem ich im Jahr 2001 aus Afrika nach Deutschland gesandt wurde, wurde mir die Dringlichkeit der Stunde neu bewusst. Gestern war kein gewöhnlicher Tag: Während die Weltmacht USA exakt ihr 250-jähriges Bestehen feierte und wir in Deutschland auf den Tag genau auf den 100. Jahrestag einer folgenschweren Weichenstellung unserer Geschichte blickten (die Gründung der Hitlerjugend am 4. Juli 1926 in Thüringen, deren Muster heute wieder sichtbar werden), schließt sich ein Kreis.


Wir müssen keine Angst haben, aber wir müssen jetzt die Augen öffnen, um zu verstehen, was JHWH in dieser Stunde tut. Wenn die Jahrhunderte-Zyklen der Nationen ablaufen, schüttelt Er das Irdische, damit Seine Familie aufwacht.


2. Die Prüfung des Sehens (Der vierte Monat / Monat Tammuz)

In der Bibel und im Henoch-Kalender wird diese Zeitspanne prophetisch als der vierte Monat bezeichnet. In der späteren hebräischen Tradition ist er als der Monat Tammuz bekannt. Unabhängig vom Namen ist dieses Zeitfenster historisch und prophetisch eine hochgradig kritische Zeit.


Es ist genau die Epoche, in der damals in Jerusalem die Stadtmauern durchbrochen wurden, weil die Hungersnot zu groß wurde und der Feind eindrang (Jeremia 52,6–7). Es ist aber auch die Zeit, in der das Volk Israel in der Wüste das Goldene Kalb baute – weil sie ungeduldig wurden und sich von dem leiten ließen, was ihre äußeren Augen sahen, statt im Vertrauen auf den unsichtbaren Gott zu verharren (2. Mose 32,1–19).


Der vierte Monat ist deshalb die Prüfung des Sehens. Gott lässt zu, dass menschliche Schutzmauern und künstliche Sicherheiten brechen, damit sichtbar wird, worauf unser Fundament wirklich gebaut ist. Vertrauen wir dem zerbrechlichen System dieser Welt, oder vertrauen wir dem unerschütterlichen Wort Gottes?


3. Vom Zusammenbruch zur göttlichen Antwort

Wenn die sichtbaren Mauern fallen und das weltliche System ins Wanken gerät, ist der Mensch auf sich allein gestellt verloren. Doch genau in diesem Moment des Zusammenbruchs bereitet Gott etwas vor. Er lässt Seine Mischpoke – die Familie der Nachfolger – nicht schutzlos zurück. Wenn das Irdische versagt, bricht das Übernatürliche durch.


Wir stehen heute an einer Weggabelung. Wer die Zeichen der Zeit versteht, klammert sich nicht an die fallenden Trümmer der alten Welt, sondern hält Ausschau nach der Rettungskraft des Höchsten. Wenn alle irdischen Schutzmauern brechen, stellt sich die alles entscheidende Frage: Woher kommt unsere Rettung?


4. Ausblick auf Teil 2

JHWH schaut dem Chaos nicht tatenlos zu. Er hat eine verborgene, unbändige Kraft reserviert, die in den kommenden Tagen für Seine Familie sichtbar werden wird. Im nächsten Beitrag werden wir genau dieses Geheimnis lüften – ein gewaltiges hebräisches Wort, das deine Sicht auf Gottes Schutz in der Endzeit völlig revolutionieren wird: EZER.


Möchtest du schon heute den ersten Schritt tun, um dein Leben auf einem unerschütterlichen Fundament aufzubauen? Die Bergpredigt Seines Sohnes Jeschua zeigt uns die Richtung. Ich lade dich ein, den schmalen Pfad zu betreten: Beginne noch heute ganz konkret mit [Station 1 – Geistlich arm] und entdecke auf unserer übergeordneten Themenseite [Der Weg der Wahrheit] das Fundament für die kommende Zeit. Heimkehr beginnt nicht mit absoluter Gewissheit, sondern mit dem ersten Schritt des Vertrauens.



bottom of page