Am Anfang eines Weges – Vorbereitung im Glauben
- Margit Kresin

- 17. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. März
Es gibt Zeiten im Leben, in denen ein Weg beginnt.
Leise.
Unscheinbar.
Und doch spürbar.

Und oft merken wir erst später, dass wir längst auf diesem Weg sind.
Etwas in uns wurde vorbereitet.
Schritt für Schritt.
In der Bibel begegnen wir diesem Muster immer wieder.
Bevor ein neuer Abschnitt beginnt, geht eine Zeit der Vorbereitung voraus.
Nicht sichtbar für alle.
Nicht immer leicht.
Noah baute viele Jahre, bevor der Regen kam.
Mose ging lange durch die Wüste, bevor er führen konnte.
Und auch Josua wuchs im Verborgenen, bevor er selbst voranging.
Vor dem Aufbruchsteht oft eine Zeit, in der etwas in uns geformt wird.
Vielleicht kennst du solche Zeiten.
Zeiten, in denen du suchst.
Zeiten, in denen du wartest.
Zeiten, in denen du nicht genau weißt,
wohin der Weg führt.
Und doch geschieht etwas.
Still.
Tiefer, als du es greifen kannst.
Im Buch Josua heißt es:
„Sei mutig und stark.“
Nicht erst, wenn alles klar ist.
Sondern genau dann, wenn der Weg noch vor dir liegt.
Vielleicht ist diese Zeit, in der wir leben, keine zufällige Zeit.
Vielleicht ist sie eine Zeit der Vorbereitung im Glauben.
Nicht, um alles zu verstehen.
Sondern um zu lernen:
zu hören
zu vertrauen
und zu gehen
und das,
was nicht mehr trägt,
loszulassen.
Sich neu auszurichten.
Ein Weg beginnt nicht erst im Sichtbaren.
Er beginnt oft dort, wo Gott im Verborgenen wirkt.
Und vielleicht bist du genau jetzt
an einem solchen Punkt.
„Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn;
er wird es wohlmachen.“
Wenn dich diese Gedanken auf deinem Weg begleiten
und du etwas zurückgeben möchtest,
kannst du den Weg auf diese Weise mittragen –
im Gebet oder auch durch eine Gabe:
oder
→ per Überweisung auf Anfrage

